Dies ist die mobile Ansicht von finanz-anzeiger.de (m.finanz-anzeiger.de) für mobile Endgeräte (Smartphone, Handy, ...).
Für eine browseroptimierte Ansicht wechseln Sie zu » www.finanz-anzeiger.de

Augenlasern – Private Krankenkassen müssen Kosten erstatten – Auch für OPs aus der Vergangenheit . CLLB Rechtsanwälte führen zahlreiche Klageverfahren

München, Berlin 20.07.2017 – Es erstaunt die Anwälte von CLLB Rechtsanwälte, wie schwer sich verschiedene private Krankenversicherungen damit tun, die jüngere Rechtsprechung zum Thema Augenlasern zu akzeptieren und die angefallenen Behandlungskosten zu übernehmen.

Diverse Gerichte haben entschieden, dass private Krankenversicherungen die Kosten einer Augenlaseroperation zu tragen haben. Insbesondere das bei Krankenversicherungen beliebte Argument, der Versicherungsnehmer könne zum Ausgleich seiner Sehschwäche eine Brille oder Kontaktlinsen tragen, weshalb es sich bei einer Augenlaseroperation nicht um eine medizinisch notwendige Heilbehandlung handele, findet bei den Gerichten regelmäßig kein Gehör.

Kurz und knackig hat das Amtsgericht Schwabach insoweit formuliert:

„Auch eine geringgradige Kurzsichtigkeit erfüllt als anormaler Körperzustand den versicherungsrechtlichen Krankheitsbegriff. Die LASIK-Operation stellt eine medizinisch notwendige Heilbehandlung zur Beseitigung oder Linderung der Fehlsichtigkeit i.S.v. § 1 Abs. 2 MB/KK dar, deren Kostenübernahme von der privaten Krankenversicherung nicht mit Verweis auf die kostengünstigere Versorgung mit Brille oder Kontaktlinsen abgelehnt werden kann.“ AG Schwabach, Urteil vom 27.01.2016 - 2 C 1428/13

Diese Auffassung vertreten inzwischen die meisten mit solchen Fällen befassten Gerichte, so jedenfalls die Einschätzung von CLLB Gründungspartner Rechtsanwalt István Cocron, der zahlreiche Mandanten nach ihren Augenoperationen in Verfahren gegen ihre Krankenversicherung wegen der Kostenerstattung betreut.

Die von CLLB vertretenen Patienten haben sich zur Verbesserung ihrer Sehkraft einer entweder Augenlaseroperationen oder einem Austausch der Linsen (refraktiver Linsentausch) unterzogen. Das Problem, dass die Krankenversicherungen die Kosten nicht tragen wollen, ist bei beiden Operationen leider nicht selten.

Vor dem Hintergrund der Rechtsprechung zu diesem Thema kann es sich daher lohnen, einen Anwalt hinzuzuziehen.

Verfügt der Patient zudem über eine Rechtsschutzversicherung, bestehen zudem gute Chancen, dass diese die gesamten Kosten der Anspruchsdurchsetzung übernehmen, einschließlich der Kosten eines eventuellen gerichtlichen Verfahrens

Die Kanzlei CLLB rät aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Rechtsprechung, vermeintliche Ansprüche in Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt von einer spezialisierten Kanzlei prüfen zu lassen, um nicht unnötig auf Erstattungsansprüche zu verzichten. Patienten, die sich innerhalb der letzten drei Jahr an den Augen haben operieren lassen, sollten zudem prüfen, ob ihnen nicht nachträglich noch Erstattungsansprüche zustehen.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Pressemitteilung ist der jeweilige Aussender:

CLLB Rechtsanwälte

CLLB Rechtsanwälte
RA Alexander Kainz
Liebigstrasse 21, 80538 München
Fon: 089/552 999 50
Fax: 089/552 999 90
Mail: kainz@cllb.de

Homepage:
http://www.cllb.de

« zurück

Weitere Meldungen

CLLB Rechtsanwälte informieren zu Verbraucherdarlehensverträgen: Ende des „ewigen Widerrufsrechts“? Widerrufsrecht bei Darlehen soll nach Vorschlag des Bundesrats im nächsten Jahr auch für Altfälle zeitlich begrenzt werden
München, 29.10.2015: Viele Verbraucher haben bislang von ihrem Widerrufsrecht Gebrauch gemacht und sich damit auch nach vielen Jahren von alten Darlehensverträgen mit hohen Zinsen ohne Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung lösen können. Gerade...

Rückforderungsanspruch des Kreditnehmers gegenüber der Bank bei Zahlung von Bearbeitungsentgelten. Die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte geht auch von Rückerstattungsansprüchen von Bearbeitungsgebühren für Kredite zur Finanzierung unternehmerischer oder gewerblicher Tätigkeiten aus.
München, 22.01.2015 – Wie bereits mitgeteilt wurde, hat der BGH mittlerweile in gesicherter Rechtsprechung bestätigt, dass dem Kreditnehmer bei unwirksamen formularmäßig vereinbarten Darlehensbearbeitungsentgelten ein Rückforderungsanspruch...

CLLB Rechtsanwälte informieren: Widerruf als Ausstiegsmöglichkeit für zahlreiche Anleger geschlossener Fondsbeteiligungen
München, den 15.07.2014 - Zahlreiche Anleger, die in den vergangenen Jahren in geschlossene Fondsbeteiligungen investiert haben, müssen nun leider feststellen, dass sich die Schiffs-, Flugzeug-, Immobilien-, Medien- oder auch Leasingfonds nicht wie...

Vertriebswege Private Krankenversicherung: Makler gewinnen auf Kosten der Ausschließlichkeitsorganisation
Willis Towers Watson Vertriebswege-Survey 2016 / Vertrieb über Direktkanal und Vergleichsportale wächst kaum Köln, 14. Dezember 2017 — Erstmals nach drei Jahren wieder gewannen die unabhängigen Vermittler 2016 Vertriebsanteile in der Privaten...

ALNO AG: Insolvenzantrag - Anleihegläubiger befürchten Kapitalverlust CLLB Rechtsanwälte beraten geschädigte Anleger
Berlin, 12.07.2017 – Die traditionsreiche Küchenherstellerin ALNO AG aus Pfullendorf war nach mehreren Jahren, in denen das Unternehmen rote Zahlen geschrieben hat, nunmehr gezwungen, einen Insolvenzantrag zu stellen. Dies dürfte den Anlegern...

Kostenübernahme bei Augenoperationen zur Behebung von Fehlsichtigkeiten bei Privaten Krankenversicherungen: CLLB reicht weitere Musterklage gegen Private Krankenversicherung ein
München, Berlin 20. Oktober 2016 – Viele Private Krankenversicherungen lehnen die Übernahme von Erstattungen im Bereich der Augenoperationen grundsätzlich ab. Jedoch sprechen mehrere Urteile von Amtsgerichten, Landgerichten bis hin zu...

GarantieHebelPlan '08 – CLLB Rechtsanwälte schließen erneut Vergleich für geschädigten Anleger
München, 27.04.2016 – Wie die auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Kanzlei CLLB Rechtsanwälte meldet, hat sich ein Anlageberater in einem außergerichtlichen Vergleich zur Zahlung von Schadensersatz gegenüber einem Anleger von...

Pressemitteilung POC Proven Oil Canada (POC) – CLLB Rechtsanwälte reichen Klage für geschädigte Anleger ein
München, 03.02.2016 – Wie die auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Kanzlei CLLB Rechtsanwälte meldet, hat diese inzwischen mehrere Klagen für geschädigte Anleger der POC bei Gericht eingereicht. Nachdem zwischenzeitlich das...

1 - Seitenanfang

2 - « Vorige Seite

3 - Nächste Seite »

4 - Startseite (mobil)

8 - zu www.finanz-anzeiger.de

0 - Impressum / Kontakt

© 2012 PresseAnzeiger
Hinweis: Um Ihnen ein optimales Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden. Hinweis schließen   mehr info