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DCM GmbH & Co. Renditefonds 22 KG: LG Krefeld verurteilt Bank zum Schadensersatz i.H.v. ca. EUR 90.000

Das Landgericht Krefeld entschied in einer Angelegenheit eines Anlegers des Fonds DCM GmbH & Co. Renditefonds 22 KG gegen die Bank auf Schadensersatz i.H.v. ca. EUR 90.000,00 für einen Anleger. Der Entscheidung des Landgerichts Krefeld lag zugrunde, dass ein Anleger auf Empfehlung seiner Hausbank die Beteiligung an dem Fonds DCM GmbH & Co.

Renditefonds 22 KG bei einer Beteiligungssumme i.H.v. EUR 100.000,00 zeichnete. Der Anleger war der Ansicht, durch die Bank falsch beraten worden zu sein. Im Laufe des Verfahrens wurde der vermittelnden Bank vorgehalten, dass sie zum einen nicht hinreichend über die Verlustrisiken informierte und zudem Innenprovisionen, die sie für die Vermittlung erhielt, verschwieg. Der Anleger berief sich auch darauf, dass die Bank nicht über das Risiko eines möglichen Totalverlusts aufklärte und stattdessen den Fonds DCM GmbH & Co. Renditefonds 22 KG als sichere Kapitalanlage empfahl. Der Fonds DCM GmbH & Co. Renditefonds 22 KG ist mit Chancen und Risiken verbunden. Chancen liegen u.a. in der Perspektive, Gewinne zu erwirtschaften, sei es durch Ausschüttungen oder eine Steigerung des Beteiligungsvermögens. Doch sind das Chancen, die nicht garantiert werden können. Demgegenüber besteht ein Verlustrisiko. Der Anleger äußerte auch im Laufe des Verfahrens, er hätte die Beteiligung nicht gezeichnet, wenn er von die für ihn nicht ersichtlichen Innenprovisionen, die die Bank für die Vermittlung erhielt, vor der Zeichnung gewusst hätte. Es konnte der Bank schließlich nachgewiesen werden, dass die Bank es unterliess, über die Innenprovisionen zu informieren. Im Ergebnis folgte das Landgericht Krefeld der Argumentation der Klägerseite und verurteilte die vermittelnde Bank zum Schadensersatz. Die gesetzliche Rechtsfolge eines Schadensersatzanspruchs ist, dass die Bank dem Anleger die Beteiligungssumme unter Abzug etwaiger Vorteile zurückzuerstatten hat, d.h. dass der Anleger gegen Rückzahlung der Beteiligungssumme die Beteiligung rückzuübertragen und etwaige weitere Vorteile herauszugeben hat. Rechtsanwalt Renner äußerte sich in diesen Zusammenhängen: „Mit dieser Entscheidung setzt das Landgericht die etablierte Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs fort, wonach Banken ihre Kunden vor der Anlageentscheidung über Vertriebsprovisionen aufzuklären haben. Das ist richtig und wichtig. Denn ein Kunde sollte selbst in die Lage versetzt sein, das Umsatzinteresse der Bank einzuschätzen und sich damit ein Urteil bilden können, ob seine Bank eine Empfehlung nur aus einem eigenen Verdienstinteresse ausspricht."

vgl. Sie:
http://www.kanzlei-renner....ds.html

Autor und Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Ralf Renner
- Rechtsanwalt und gelernter Bankkaufmann -
Tel.: 030 / 810 030 - 22

Rechtsanwalt Renner vertritt zahlreiche geschädigte Fondsanleger gegen Banken.

Das Spezialgebiet von Rechtsanwalt Ralf Renner sind geschlossener Fonds, in dem er über umfassende jahrelange Erfahrungen verfügt. In diesen Zusammenhängen treten Anleger an einen Rechtsanwalt heran, wenn sie bei der Fondszeichnung nicht zutreffend informiert und nicht richtig beraten fühlen. Denn ein Anlageberater hat über alle Umstände, die für Anlageentscheidung des Kunden wesentlich sind, zutreffend, verständlich und vollständig zu informieren. Schadensersatzansprüche sollten geprüft werden, wenn auf die Anlagerisiken nicht genügend hingewiesen wurde oder nicht offensichtliche Innenprovisionen (sogenannte kick-back-Zahlungen) verschwiegen wurden. In jedem Fall ist eine Einzelfallprüfung geboten. Ein erfahrener Rechtsanwalt kann feststellen, ob Schadensersatzansprüche bestehen und wie hoch die Chancen für eine erfolgreiche Durchsetzung sind.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Pressemitteilung ist der jeweilige Aussender:

Rechtsanwalt Ralf Renner

Ralf Renner
- Rechtsanwalt und Bankkaufmann -

Kanzlei Renner - Berlin
Kurfürstendamm 45
10719 Berlin

Tel.: 030 / 810 030 - 22
Fax: 030 / 810 030 - 23

E-mail: info@kanzlei-renner.de
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